Neujahrsfete

Am Wochenende fand die Neujahrsfete der Sportjugend Hessen (SJH) statt. Mit ihr bedankt sich die Sportjugend bei ihren Ehrenamtliche, Hauptamtlichen, Teamern etc. für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Traditionell findet sie in der Bildungsstätte Wetzlar statt, hat ein wechselndes Motto und besteht aus Essen, Tanzen und Verkleiden. Dieses Jahr wurde als Motto „Karneval“ gewählt, was für Phili und mich ja beinahe ein Heimspiel bedeutet, kommen wir doch beide aus der Karnevalshauptstadt an der Elbe. Aber getreu dem Motto „wir haben auch ohne Spaß Spaß“ ließen wir es uns nicht nehmen, beim Aufbau und beim Feiern zu helfen.

Der ganze Spaß begann am Freitagabend mit dem Aufbau. Uns stand eine kleinere Sporthalle samt Bühne zur Verfügung, diese wollte geschmückt und hergerichtet werden. Mit einem Helferteam von ca. 15 Leuten erwies sich diese Aufgabe als recht schnell, wobei aber – wie schon im letzten Jahr (und sicher auch die Jahre davor) – die Nacht zum Tag gemacht wurde (das ergibt sich irgendwie immer). Angenehmerweise war bereits Freitag ein Großteil der Arbeit erledigt, so dass sich der Sonnabend entspannt gestaltete. Mit Schlafdefizit und Freude auf die Feier wurden letzte Kleinigkeiten gerichtet, am eigenen Kostüm gefeilt oder Schlaf nachgeholt.

Am Abend ging die Party dann los. Keiner der ca. 150 Gäste ließ es sich nehmen, als Pirat, Clown, 68er-Generation oder einer anderen kreativen Verkleidung aufzulaufen. Traditionsgemäß begrüßte die Vorstandsvorsitzende Juliane die Gäste, als plötzlich der Kapellmeister Musik spielte und ein paar elegant gekleidete Herren (und eine Dame) den Saal betraten. Ich habe gelernt, dass dies der Elferrat war (hier Sechserrat), der die Regierung (hier Juliane) entmachtet. Also, Juliane tot und alle Helau. Der Elferratsvorsitzende Frank übernahm daraufhin das Zepter und rief Macht seines Amtes zuerst das Prinzenpaar auf die Bühne, auf dass wir ihnen Treue schworen (was wir natürlich treudoof taten).

Danach konnte der Zauber beginnen. Es wurde alles aufgefahren, was zu einer Karnevalssitzung gehört: Büttenredner, Tanz, Lach- und Sachgeschichten und Gesang. Ergänzt wurde der Abend durch ein köstliches Büffet, welches von der hauseigenen Küche gezaubert wurde. Im Anschluss an die Darbietungen wurde noch lange getanzt, geklönt, gegessen und getrunken, bis dann gegen halb 5 die Lichter erloschen.

Am nächsten Morgen, nach noch weniger Stunden Schlaf als in der vorigen Nacht aber wenigstens einem leckeren Frühstück, ging es ans Aufräumen und Abbauen. Angenehmerweise nahmen viele Gäste das kostengünstige Schlafangebot der Bildungsstätte an, so dass sich nach dem Frühstück ausreichend Helfer fanden (da hat mal jemand mitgedacht). Da Kaputtmachen immer einfacher ist als Aufbauen, war der Abbau bis 11 Uhr über die (abgebaute) Bühne gegangen und alle konnte müde, aber sicherlich happy, den Heimweg antreten.

Welches Fazit ziehe ich nun aus meiner ersten Karnevalssitzung? Naja, ich bin weiterhin der Meinung, dass die hier unten nen Schatten haben, was Karneval angeht. Es spricht aber trotzdem nichts dagegen, sich dieses Treiben mal aktiv anzuschauen und herauszufinden, dass es beim Karneval noch mehr gibt als nur Saufen und Fremdgehen.

Gruß
Hauke

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