Grätsche gegen Rechtsaussen

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Am Sonnabend fand das von der Bürgerinitiative Grätsche gegen Rechtsaussen ins Leben gerufene 1. Echzell Festival statt. Die Sportjugend Hessen, und mit ihr das Juniorteam, traten, neben vielen anderen Vereinen und Institutionen, als Kooperationspartner auf (sorry für diesen verschachtelten Satz).

Vorweg: Wieso Bürgerinitiative und wieso Festival gegen Rechts?
Echzell hat seit 2008 einen Mitbürger, der aus der Rechten Szene kommt. Patrick W. feiert auf seinem Grundstück, einer Hofreite, rechtradikal ausgerichtete Partys und bedroht Nachbarn und Mitbrüger, bis hin zur Körperverletzung. Aufgeschreckt durch mehrere Zwischenfälle bildete sich 2008 die Bürgerinitiative „Grätsche gegen Rechtsaussen“, die sich zum Ziel gemacht hat, auf diese Missstände in Echzell aufmerksam zu machen, die Ausbreitung von Rechtsradikalismus in Echzell einzudämmen und die Jugendlichen vor rechtem Gedankengut zu bewahren.

Das Festivalgelände

Im Zuge dessen fand nun das 1. Echzell Festival statt. Auf einem Sportplatz in Echzell wurde neben einem Sponsorenlauf auch ein C-Jugend Fussballturnier, ein Familiensportparcours, Infostände gegen Rechts, Essen und Trinken und Abends der Auftritt der Bands „Fräulein Wunder“ und „Hartmann“ geboten. Eine Tombola und eine Disco rundeten das Angebot ab. Dass die Thematik Rchtsradikalismus brisant und aktuell ist zeigte die Anwesenheit von hessischen Politikern, allen voran der Vorsitzende der hessischen SPD Thorsten Schäfer-Gümbel.

Ein Teil der zahlreichen Helfer auf der Bühne

Das leider nicht durchgehend gute Wetter schmälerte sicherlich den Besucherandrang, die erwarteten 500 Besucher wurden, laut Medienberichten, trotzdem erreicht. Demgegenüber standen geschätzte 30-40 Helfer, die das Festivall unterstützten und zahlreiche Sponsoren, die Essen, Trinken, Zelte etc. zur Verfügung stellten. Es zeigt sich somit, dass die Akzeptanz und Unterstützung in der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Politik gegeben sind.


Das Festivalzelt

Für mich persönlich war es ein tolles Event. Die Helfer und Organisatoren waren sehr motiviert und die Stimmung war, soweit ich es mitbekommen habe, super. Die Anzahl der Besucher hätte gerne ein wenig größer sein können, was aber aufgrund des Wetters nicht verwundert. Dass die NPD zeitgleich in Echzell eine Kundgebung angemeldet hatte, störte dank Polizeipräsenz nicht, generell war man sicherheitstechnisch gut aufgestellt.

Bleibt noch der nächtliche Burger King Besuch nach dem Festival zu erwähnen, nachdem wir abseits des Festivals und während die Bands spielten im Schein von Autoscheinwerfern Fussball gespielt hatten. Das gehörte nicht zum geplanten Ablauf, hat dafür umso mehr Spaß gebracht.

EDIT: Hier ein Link, auf dem man nachlesen kann, was Patrick W. für ein Mensch ist.

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